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Für das Präsenztreffen 2026 hier nachfolgende Vorabinformationen:
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von Christine König
Pilger:Innentag
An vielen Orten machen sich in diesen Wochen Pilger:innen von allen deutschlandweiten Maria 2.0 Gruppen unter dem Leitwort
hoffen geht
miteinander auf den Weg.
Wir sind Teil dieser Gemeinschaft.
Uns vereint die Sehnsucht nach Glauben, Hoffnung und Begegnung.
Wir werden weiter hoffen und in Bewegung bleiben. Auch in und für unsere Kirche, von der wir ein Teil sind. Wir werden nicht lockerlassen, immer wieder eine Kirche zu träumen und - bestärkt durch Gottes Wort- Gerechtigkeit und volle Würde für Frauen einzufordern.
Als Maria2.0 Bewegung hoffen wir weiter, bestärkt durch unseren Glauben an Gott, die Gerechtigkeit und Befreiung verheisst:
für uns persönlich, für unsere Kirche, für unsere Welt.
Dazu segne uns Gott
die Lebendige, der Sohn unser Bruder und die Heilige Geistkraft.
Amen

Pilgern in Kierspe

Bereits zum dritten Mal luden die Frauen der Gruppe Maria 2.0 kürzlich zu einem Pilgerinnentag ein und wie bei Pilgerwegen üblich, begannen sie ihren Weg mit einem gemeinsamen Gebet. Als Ort wählten sie dazu den Innenhof der Kirche St. Josef.
© Birgitta Negel-Täuber
Kierspe – Pilgern heißt spirituell unterwegs sein und wer schon einmal als Pilger unterwegs war, kennt die kraftvolle Verbindung zwischen Bewegung und Gedanken. In der katholischen Kirche hat das Pilgern als Gemeinschaftserlebnis bis heute Tradition. Egal, ob Wallfahrten, Fronleichnamsprozessionen oder Kreuzwege – immer gehen Menschen gemeinsam einen Weg, halten an festgelegten Stationen inne, um zu beten, zu singen und zu meditieren. In diese Tradition stellen sich auch die Frauen der Gruppe Maria 2.0. Bereits zum dritten Mal luden sie kürzlich zu einem Pilgerinnentag ein und wie bei Pilgerwegen üblich, begannen sie ihren Weg mit einem gemeinsamen Gebet. Als Ort wählten sie dazu den Innenhof der Kirche St. Josef in Kierspe. Der Brunnen dort ist auch regelmäßiger Treffpunkt für die Brunnengebete, zu denen die Gruppe einmal im Monat einlädt. Im Anschluss fuhren die Frauen, denen sich auch einige weitere Gäste angeschlossen hatten, zum Wanderparkplatz Dürener Haus und wanderten von dort aus auf einem Rundweg zum Wienhagener Turm. Mehrmals machten die Pilgerinnen und Pilger Halt, beteten einen Psalm und hörten vorbereitete Texte.
„Hoffen geht“ war die Losung des Pilgerinnentags. Sie verband zwei wesentliche Daseinsformen menschlicher Existenz miteinander: Unterwegssein und eine positive Ausrichtung auf die Zukunft. Die sei für Christen ohne Gott nicht zu haben und so verbanden sich in den Gesprächen die unterschiedlichen Facetten von Hoffnung mit den Gottesbildern, die sich im Laufe der Zeiten immer wieder gewandelt haben. Das Wetter meinte es gut mit den Frauen und Männern, die Landschaft zeigte sich von ihrer schönsten Seite und bescherte den Pilgerinnen neben guten Gedanken auch schöne Ausblicke, so das Fazit des Tages.
Den Tag ließ die Gruppe im Klön-Café in Rönsahl ausklingen, wo sie noch lange zusammensaß und die Gespräche vom Weg weiterführte.
BIRGITTA NEGEL-TÄUBER
hier sind Bilder und Infos zum Tag der Diakonin 2025 zu finden
- Tag der Diakonin +plus am 29.04. in Köln
- . . .
"Ein Projekt der Women's Ordination Conference, Catholic Women Strike, will alle Hindernisse für den Dienst und die Leitung - einschließlich der Priesterweihe - für Frauen und Menschen aller Geschlechter beseitigen, in dem es der Katholischen Kirche für die Dauer der Fastenzeit 2025 die Zeit, die Arbeit und die Ressourcen von Frauen vorenthält." Weitere Detail unter: www.catholicwomenstrike.org
Maria 2.0 im Bistum Essen lädt zu einer Konzert-Veranstaltung am Mittwoch, 9. April 2025 im Medienforum, Zwölfling 14, ein. Es wird sicher ein wunderbarer Abend der Begegnung. Thema ist Dietrich Bonhoeffer anlässlich seines 80. Todestages.


„Wir schmieren Frauenrechte und Frauenwürde aufs Butterbrot“
Der Catholic Women‘s Council (CWC) ist ein weltweiter Zusammenschluss von Frauen in der kath. Kirche, die sich
stark machen für die Gleichberechtigung und Würde aller Frauen in der kath. Kirche.
Der CWC hat sich 2019 gegründet, die damals sehr aktive Maria 2.0. Bewegung im Rheinland war an dieser
Gründung mitbeteiligt und hat viel zur Selbstermächtigung der kath. Frauen weltweit beigetragen.
All dies hatte bereits Konsequenzen in der Weltsynode, führte aber leider nicht zu grundlegenden Veränderungen,
die dringend notwendig wären. Frauen in der kath. Kirche werden mit vagen Zusagen und Andeutung abgespeist,
haben aber nach wie vor in der kath. Kirche kein Recht und keine Möglichkeiten, bei Entscheidungen mitzuwirken,
ihnen werden viele Dienste und alle Ämter verweigert.
Es sind nicht zuletzt diese mangelnden Möglichkeiten der Mitwirkung an Entscheidungen und der Einflussnahme an
der Mitgestaltung der kath. Kirche durch Frauen, die immer wieder zu Machtmissbrauch, zu geistlichem Missbrauch ,
bis hin zu sexuellem Missbrauch führen.
Dem wollen wir ein Ende setzen.
Der CWC fordert gleiche Rechte und gleiche Würde für alle Frauen weltweit.
Christus selbst hat Maria Magdalena und den anderen Frauen den Auftrag gegeben, die Botschaft der Auferstehung
in die Welt zu geben (Mt28,10).
Dieser Streik wird auf allen Kontinenten mit unterschiedlichen Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt.
Es ist nicht, wie oft gesagt wird, ein „Verlangen der Frauen in der nördlichen Welt“. Nein, durch die Entstehung des
CWC haben Frauen auf allen Kontinent den Mut gefunden, ihre Verletzungen im Machtapparat der kath. Kirche zu
benennen und sich zu ermächtigen, nicht weiter zu schweigen.
Aber wie damals im Evangelium wird ihnen durch die Männer kein Glauben geschenkt.
Darum wollen Frauen weltweit Zeichen setzen, Aktionen starten die, diese Missachtung sichtbar machen.
So auch wir hier in Köln.
Wir laden Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche ein, am Sonntag, 30.3.25 von 11.00 bis 12.00 Uhr ein, Zeichen
zu setzen und den Verantwortlichen in der kath. Kirche die Unwürde und das Unrecht, das geschieht, aufs Butterbrot
zu schmieren.
Auf dem Bahnhofsvorplatz vor dem Kölner Hauptbahnhof setzen wir ein Zeichen! Frauen aus der kath. Kirche, aber
auch Frauen weltweit, werden von Ihren Entwürdigungen und Ermächtigungen berichten, wir werden im stillen
Gedenken an die Opfer erinnern.
Wir werden Brot miteinander teilen und uns mit dem Brot, das wir schmieren, stärken und ermutigen, nicht zu
schweigen, sondern weiter zu fordern und zu handeln.
Wir laden nicht nur Frauen aus der kath. Kirche ein, sondern Frauen aller Religionen. Unserer Überzeugung nach hat
die Ausgrenzung von Frauen durch die kath. Kirche auch Konsequenzen auf den Unfrieden in der Welt.
Würde die kath. Kirche den Frauen vollkommene Gleichberechtigung gewähren, hätte dies weltweit spürbare
Konsequenzen, die auch zum Frieden in der Welt beitragen würden.
Solidarisieren sie sich mit uns, kommen sie am Sonntag, 30.3.2025, anstatt in die Hl. Messe zu gehen, zum
Frauenstreik auf den Bahnhofsvorplatz in Köln.


Foto: Sigrid Striet
Die Bewegung ist weiter aktiv – wenn auch anders
„Wir sind noch da. Der Widerstand ist noch da.“ Das war das Fazit beim zweiten Vernetzungstreffen der katholischen Maria 2.0 Gruppen in der Erzdiözese Freiburg. Gut 40 Frauen und Männer aus dem ganzen Bistum und aus der Schweiz kamen am Samstag, 29.03.2025 in der Gemeinde Maria Magdalena im Rieselfeld zusammen, um eine Zwischenbilanz ihres Engagements zu ziehen.
Die Frauen und Männer sind weiter aktiv – an ihren Orten und auf unterschiedliche Art und Weise. Ein verbindendes Element sind die Schritt-für-Schritt-Gebete am Donnerstag Abend. Verschiedene Gruppen schließen sich so regelmäßig der Gebetsinitiative des Kloster Fahr in der Schweiz an, in der um Reformen in der Kirche gebetet wird. Die Frauen stehen diesen Gottesdiensten vor und schaffen so einen spirituellen Ort, der ihre Gemeinschaft stärkt und ihrem Glauben den für sie passenden Rahmen gibt.
Darüber hinaus gibt es ein großes kreatives Potenzial und ein akzeptiertes Nebeneinander von politischen und spirituellen Elementen.
In der Rückschau auf die vergangenen fünf Jahre war ein Staunen und eine Freude zu spüren, über das, was seit der bundesweit beachteten Demonstration auf dem Münsterplatz bei der Priesterweihe 2019 entstanden ist. Daneben aber auch die Ernüchterung, dass die Verantwortlichen im Erzbistum Freiburg keine ernsthaften Veränderungen bei den Machtstrukturen wollen. „Fragt sich nur, wie sie ihre Organisation ohne das Engagement der Frauen in die Zukunft retten wollen.“ so eine Teilnehmerin.
Ansprechperson: Christa Straub
Christa Straub
Oberer Rieselfeldgraben
79111 Freiburg
Tel. 0761 / 47 66 04 2
oder mobil 015 77 / 12 01 84 1
"Eckiger Tisch" www.eckiger-tisch.de vertritt als gemeinnnütziger Verein die Interessen von Betroffenen sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend im Kontext der Katholischen Kirche.
Maria 2.0 Deutschland ruft dazu auf, die Aktion "Verantwortung übernehmen - Keine Einrede der Verjährung in Schmerzensgeld-Prozessen!" zu unterstützen. Bitte bestellt umgehend bei "Eckiger Tisch" Postkarten, die ihr vor der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz (10. - 13. März 2025) an den jeweiligen Ortsbischof verschicken sollt.
Mehr Informationen zur Postkartenaktion unter: www.eckiger-tisch.de/postkartenaktion/
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