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News

von Thomas Rünker

Weihbischof Schepers sieht fehlende Gleichberechtigung als Gefahr für die Zukunft der Kirche

 

Auf dem Katholikentag in Würzburg wirbt der Essener Weihbischof Ludger Schepers für gleiche Rechte von Frauen in der katholischen Kirche. Die Frage der Gleichberechtigung sei nicht nur ein Reformthema, sondern entscheide über die Glaubwürdigkeit und Zukunftsfähigkeit des Katholizismus.

Die Frage der Gleichberechtigung in der Kirche ist bei Katholikentagen seit vielen Jahren ein wichtiges Thema – so auch in dieser Woche in Würzburg: In einer 400 Meter langen Kette fordern Menschen am Freitag gleiche Rechte für Frauen. Auch in der „Demokratiekirche“ des fünftägigen Glaubensevents debattieren immer wieder neue Teilnehmende auch über die „Frauenfrage“. Und das offizielle Programm des Katholikentags listet beim Stichwort „Frauen“ immerhin 71 der über 900 Veranstaltungen auf – zwei davon maßgeblich mitgestaltet vom Essener Weihbischof Ludger Schepers. Er sieht in der Frauenfrage eine Überlebensfrage für die katholische Kirche.

Schepers ist Mitglied der Unterkommission „Frauen in Kirche und Gesellschaft“ der Deutschen Bischofskonferenz und damit auf den beiden Katholikentags-Podien der Vertreter der Amtskirche. Und obwohl die aus Sicht weiter Teile des Kirchenvolks beim Thema Gleichberechtigung selten Applaus bekommt, sind die Diskussionsrunden mit dem Weihbischof aus dem Ruhrgebiet wenig konfliktiv – in der Bischofskonferenz ist Schepers ein vehementer Gleichberechtigungs-Fürsprecher.

Schepers redet in Würzburg Tacheles

In Würzburg redet Schepers Tacheles, angesichts der fehlenden Gleichberechtigung sehe er eine „tiefe ‎Entfremdung“ in der Kirche, aber auch in der Gesellschaft. „Wir müssen aufhören, so zu tun, als bräuchten wir noch mehr Arbeitskreise ‎oder theologische Gutachten. Wir haben kein Erkenntnisproblem. Wir haben ein ‎Umsetzungsproblem“, sagt er am Freitagnachmittag im komplett gefüllten Kapitelsaal des Ökumenischen Klosters. Für Schepers geht es dabei nicht nur um Frauen. Es gehe um „die Überlebensfähigkeit des Katholizismus in einer freien Gesellschaft“. Wer Frauen die volle Teilhabe an Ämtern, Weihen und Entscheidungen ‎verweigere, beschädige die Glaubwürdigkeit der Kirche.

Dass auch in den vermeintlich so gleichberechtigten evangelischen Kirchen Frauen noch nicht sehr lange und bis heute – zumindest informell – auch nicht vollständig gleichberechtigt seien, macht Schepers‘ Diskussionspartnerin im Ökumenischen Kloster deutlich. Die Geschichtsprofessorin und evangelische Ordensschwester Nicole Grochowina verweist auf die Landeskirche Schaumburg-Lippe, die als letzte deutsche Landeskirche 1991 die Frauenordination zugelassen habe. Ein Jahr später wurde mit Maria Jepsen in Hamburg die erste lutherische Bischöfin weltweit ins Amt eingeführt. Schwester Nicole berichtet von eigenen Erfahrungen als Wissenschaftlerin in kirchlichen Gremien. Dort gebe es trotz offizieller Gleichberechtigung weiterhin „gläserne Decken“, die Frauenkarrieren in Spitzenämtern behinderten.

Weihbischof begleitet Frauen auf dem Weg zur Diakonin

Schepers begleitet bereits seit mehreren Jahren Kurse mit Frauen, die sich theologisch ausbilden lassen, um als Diakoninnen tätig zu sein. Schwester Nicole schlägt vor, diese Frauen – analog zu den männlichen Diakonen - zu weihen und nicht „nur“ zu segnen. Doch der Bischof verweist auf drohende Kirchenspaltungen: „‎Wir sehen an der anglikanischen Gemeinschaft, welche Spannungen das mit sich bringt.“ Streit über Frauenordinationen und homosexuelle Partnerschaften hat die anglikanische Gemeinschaft tief gespalten. Besonders groß sind die Spannungen zwischen konservativen Kirchen im globalen Süden und liberaleren Kirchen im Westen.

Ohnehin „ist die Frage nach der Frau im geistlichen Amt nach meinem Dafürhalten zuallererst eine kulturelle und erst dann eine theologische und strukturelle Frage“, hatte Schwester Nicole zu Beginn ihres Statements betont. Und gerade auf kultureller, gesellschaftlicher Ebene sehe es ja nun derzeit alles andere als positiv aus, wenn es um Gleichberechtigung gehe, hebt Schepers hervor. Egal ob man auf „tradwifes“ oder auf neue patriarchale Männerbilder schaue – inspiriert von der MAGA-Bewegung aus den USA setzten sich rechtskonservative Kräfte auch in Europa für ein Zurückdrehen der gesellschaftlichen Emanzipationserfolge ein. „Das macht mir große Sorgen“, sagt Schepers. Auch in der Kirche gebe es neben den reformorientierteren Vertreterinnen von „Maria 2.0“ die konservative Gegenbewegung „Maria 1.0“. „Wir sind uns bei diesem Thema nicht einig“, gibt Schepers zu bedenken.

Gleichberechtigung in der Kirche ist nicht nur in Deutschland ein Thema

Dass der Ruf nach Gleichberechtigung für Frauen nicht nur ein deutsches Thema ist, wird am Samstag beim Podium „Gott, Gender, Gerechtigkeit: Frauen in der Weltkirche“ deutlich. Schwester Nirmalini Nazareth leitet die Apostolischen Karmelitinnen und steht der indischen Frauen-Ordenskonferenz vor. Sie verweist vor mehreren hundert Gästen im Würzburger Congress Centrum auf die schiere Zahl der christlich-religiösen Frauen im bevölkerungsreichsten Land der Erde. „Frauen sind bei uns überall, sie feiern Gottesdienste – ob ein Priester da ist oder nicht. Wir haben die Kraft dazu in uns, diese Kraft kommt von Gott.“ Offiziell dürften die Frauen natürlich keine Messen feiern – deshalb mache sie Druck auf die indische Bischofskonferenz, sich für mehr Gleichberechtigung einzusetzen.

Schwester Nirmalini hat die indischen Ordensschwestern bei der Weltsynode der katholischen Kirche in Rom vertreten. Gerade dort sei – wie beim Synodalen Weg in Deutschland und ähnlichen Prozessen in anderen Ländern – Bewegung in die Frauenfrage gekommen, sagt Margit Eckholt: „Die Debatte über sakramentale Ämter von Frauen ist nicht mehr einfach abzuwickeln.“ Die Theologie-Professorin sitzt neben der indischen Ordensschwester, der Kölner Journalistin Christiane Florin und Weihbischof Schepers auf dem Podium. ‎„Es sind kleine Schritte, aber es sind Dynamiken, die ich als Theologin beobachte“, sagt sie. Es seien Tabus gebrochen und Perspektiven sichtbar, die es vor 20 oder 30 Jahren so noch nicht gegeben hätte. Florin sieht das anders und meint, „die Frauenfrage ist unter die Tische der Weltsynode gefallen“.

Ging es nach Schepers, könnte die Bischofskonferenz-Vollversammlung bei ihren zwei halbjährlichen Treffen durchaus häufiger über die noch mangelnde Gleichberechtigung aller Kirchenmitglieder sprechen – aber die Weihbischöfe hätten bei der Erstellung der Tagesordnung wenig Mitspracherechte. Dennoch nehme er wahr, „dass viele meiner Mitbrüder mit diesem Thema ringen“. Deshalb ermuntert er die Menschen im Saal „laden Sie in Ihren Gemeinden vor Ort Ihre Bischöfe zu Gesprächen und Diskussionen ein“. Nur so könne sich bei der Gleichberechtigung etwas ändern.

Aufruf katholischer Reformkräfte zum Katholikentag 2026 in Würzburg und zur Menschenkette am Freitag, 15. Mai 2025, 15 Uhr zwischen Dom und Augustinerkirche In den großen Herausforderungen und Umwälzungen, in denen unsere Kirche und unsere Gesellschaft stehen, erleben wir eine Zeitenwende, die mutige Reformen in allen Bereichen und auf allen Ebenen erfordert. Dies kann nur gemeinsam und solidarisch geschehen. Uns Reformkräfte motiviert die befreiende Vision Jesu, die Gottes- und Nächstenliebe, die uns dazu aufruft, uns konkret für eine gerechtere Kirche und eine gerechtere Welt einzusetzen. 
Wir setzen uns ein für eine Kirche, die „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art“ (Konzilsdekret „Gaudium et spes“) wahrnimmt und in Verbundenheit mit der ganzen Menschheitsfamilie das Anbrechen des Reiches Gottes konkret sichtbar und erfahrbar werden lässt.   
Wir setzen uns ein für eine Kirche, die Teilhabe und Demokratie ernstnimmt, die den Klerikalismus einer Zwei-Klassen-Kirche überwindet und die die Gleichberechtigung aller Geschlechter zum Ziel hat. Von den Bischöfen erwarten wir, dass sie die Beschlüsse des Synodalen Weges und der Weltsynode konsequent und zeitnah umsetzen. Synodalität ist ein 
wichtiges Gegenmodell angesichts zunehmend totalitärer politischer Entwicklungen in aller Welt.  
Wir setzen uns ein für eine Kirche, die endlich die systemischen Ursachen sexualisierter und geistlicher Gewalt sowie deren Vertuschung bekämpft, wie es der Synodale Weg in Deutschland seit 2019 zum Ziel hat. Die beschlossenen (wie auch die nicht beschlossenen) Texte zeigen Wege aus der fundamentalen Glaubwürdigkeitskrise und dem großen 
Reformstau, der bereits seit dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Würzburger Synode besteht. 
Wir setzen uns ein für die dringend notwendige Erneuerung aller priesterlichen, diakonischen und Leitungs-Dienste, damit sie lebendige Gemeinden vor Ort glaubwürdig zum solidarischen Engagement befähigen. Wir wollen eine Kirche, die Hoffnung gibt, die nah bei den Menschen ist, die sich nicht in XXL-Pfarreien selbst verwaltet und die das Gemeinwohl zum Ziel hat.  
Wir setzen uns ein für das Ende der Kriege in aller Welt, für globale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Lebensgrundlagen. Wir ermutigen zu einem neuen Aufbruch des 1983 begonnenen Konziliaren Prozesses „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“, denn die bisherigen Versäumnisse in der Klima- und Friedenspolitik machen ein konsequentes Handeln nötiger denn je.   
Wir erwarten von den Kirchenleitungen, dass sie sich intensiv um ein besseres Miteinander zwischen dem Vatikan und der katholischen Kirche in Deutschland bemühen, damit die verfasste Kirche in Deutschland nicht noch mehr an Relevanz verliert, sondern weiterhin ihren Beitrag für die Menschen in unserem Land und innerhalb der Weltkirche leisten kann.  
Wir rufen alle Menschen auf, Junge wie Alte, Alleinlebende, Paare, Geschiedene, queere Menschen: „Habt Mut, steht auf!“ Engagiert euch, mischt euch ein, setzt euch für die Ausgegrenzten ein, gestaltet die Kirche vor Ort und lasst frischen Wind ins Haus! Für eine Kirche ohne Angst, ein offenes Haus, in dem wir Vielfalt und Verschiedenheit leben und feiern.  
Wir rufen auf zur Menschenkette „Ich will, dass Du bist...“ für Geschlechtergerechtigkeit in unserer Kirche. Die von der Initiative #meingottdiskriminiertnicht initiierte Menschenkette am Freitag, 15. Mai 2026 um 15 Uhr (nach dem ökumenischen Frauengottesdienst im Dom) soll vom Kiliansdom bis zur Augustinerkirche reichen.  


Unterzeichnende Reformkräfte 
Wir Reformkräfte (Betroffeneninitiativen sexualisierter und geistlicher Gewalt, katholische 
Verbände und kirchliche Reformgruppen) sehen uns als Sprachrohr für die große Mehrheit der 
Katholikinnen und Katholiken in Deutschland, die sich um der Zukunft der Kirche willen für 
Reformen engagieren. Laut Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU 2023) halten  
96 Prozent der Befragten tiefgreifende Reformen in der römisch-katholischen Kirche für 
dringend notwendig. 
1. AGR – Aktionsgemeinschaft Rottenburg (Klaus Kempter) 
2. Bundesverband der Gemeindereferent*innen (Sarah Henschke und Thorsten Tauch 
für den Vorstand)   
3. FrauenKirchOrt St. Magdalenen Hildesheim (Martina Manegold-Strobach) 
4. Frauenwürde e.V. (Annegret Laakmann) 
5. Freckenhorster Kreis (Ludger Ernsting)  
6. Gemeindeinitiative.org (Paul-G. Ulbrich) 
7. Initiative Münchner Kreis (Klaus Fabian, Dr. Franz Hauber, Ulrike Leininger) 
8. Initiative Sauerteig (Rosi Mittermeier) 
9. Initiativgruppe vom Zölibat betroffener Frauen (Stefanie Eisele) 
10. Katholische Hochschulgemeinde Würzburg (Burkhard Hose)  
11. Katholisches LSBT+ Komitee (Hendrik Johannemann) 
12. KDFB – Katholischer Deutscher Frauenbund (Dr. Ute Zeilmann) 
13. kfd – Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (Ulrike Göken-Huismann) 
14. KLB – katholischer Verband für die Menschen im ländlichen Raum (Bettina Locklair) 
15. Laienverantwortung Regensburg e.V., 
eine Vereinigung von Gläubigen nach CIC can. 215 (Prof. Dr. Johannes Grabmeier) 
16. Leserinitiative Publik-Forum (Pfr. Hans-Jürgen Günther) 
17. MagdalenaGo (Marieluise Gallinat-Schneider) 
18. Maria 2.0 Deutschland (Altfrid Norpoth) 
19. meinGottdiskriminiertnicht (Lisa Baumeister) 
20. Netzwerk Diakonat der Frau (Dr. Jutta Mader-Schömer) 
21. Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche e.V. (Steffen Schille)  
22. OrdensFrauen für MenschenWürde (Sr. Susanne Schneider MC) 
23.  #outinchurch (Jens Ehebrecht-Zumsande) 
24. Pax Christi Bundesvorstand (Dr. Norbert Fabian) 
25. Pfarrerinitiative Deutschland (Max Stetter) 
26. Priester im Dialog (Dr. Edgar Büttner) 
27. pro concilio (Dr. Martin Schockenhoff) 
28. Regenbogenforum (Wolfgang Perlák) 
29. Synodal in Augsburg (Uli Spindler für das Koordinationsteam) 
30. Wir sind Kirche (Konrad Mundo) 
Unterstützt wird dieser Aufruf auch von der Betroffeneninitiative „Eckiger Tisch“  
(Matthias Katsch) 
Stand: 11. Mai 2026 

Pressekontakt:  
Hannah Ratermann (Pressereferentin des KDFB)  
Tel: 0221 86092-24, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 
Barbara Stöckmann (Pressereferentin der kfd) 
Tel.: 0211 44992-25, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 
Christian Weisner (Wir sind Kirche-Bundesteam) 
Tel: 0172 5184082, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Reforminitiative fordert klares Bekenntnis der deutschen Bischöfe zu den Menschenrechten
Köln, Würzburg, 08.05.2026 -

Anlässlich des 104. Katholikentages fordert die Reforminitiative Maria 2.0 die deutschen Bischöfe dazu auf, die Rechte von Frauen und queeren Menschen klar zu vertreten. Gleichzeitig kritisiert sie den Umgang der deutschen Bischöfe mit dem Thema Missbrauch: „Die katholische Kirche in Deutschland leistet demokratiefeindlichen Kräften Vorschub, indem sie beim Thema Gleichberechtigung und Akzeptanz von Frauen und queeren Menschen beharrlich Grundwerte ignoriert, auf denen die Bundesrepublik Deutschland aufgebaut ist. Diskriminierung und Ignoranz gegenüber den Menschen prägen das Bild dieser Kirche weltweit und auch in Deutschland.“ so Maria Mesrian, Mitbegründerin von Maria 2.0.

„Beim Umgang mit den Betroffenen sexualisierter Gewalt sehen wir keinen Willen zu gerechten Entschädigungen und schnellen Verfahren. Die Betroffenen werden hingehalten und über Jahre im Unklaren gelassen.“ so Mesrian weiter. Maria 2.0 fordert die staatlichen Institutionen auf, den Kirchen keine Privilegien zu gestatten, solange sie nicht in ihren eigenen Reihen Werte verwirklicht, die im Grundgesetz verankert sind.

Aus der Reforminitiative Maria 2.0 entstand 2021 der Verein Umsteuern! Robin Sisterhood e.V. In Köln, der sich speziell für Missbrauchsbetroffene in der katholischen und evangelischen Kirche einsetzt. Seit 2022 betreibt der Verein die erste kirchenunabhängige Beratungsstelle „LEUCHTZEICHEN“ für Betroffene sexualisierter Gewalt.

Auf dem Katholikentag ist die Initiative mit der großen Ausstellung „Shame - European Stories“ in der Neubaukirche sowie einer Lichtinstallation auf den Würzburger Dom vertreten, um auf das Unrecht aufmerksam zu machen, das durch sexualisierte Gewalt kirchlicher Mitarbeiter an Kindern und Jugendlichen und die schleppende Aufarbeitung dieser Straftaten entstanden ist.

Shame - European Stories
Neubaukirche, Neubaustr. 38, 97070 Würzburg
Vernissage: Do, 14.05.2026, 11:45 - 12:30 Uhr
Öffnungszeiten: Do, Fr, Sa, 10:30 - 19:00 Uhr
Lichtinstallation Würzburger Dom: Donnerstag und Freitag, ca. 21:00 Uhr

Maria 2.0 auf der Kirchenmeile: linkes Mainufer, Nähe Friedensbrücke

Kontakt:
Maria Mesrian                                   Altfrid Norpoth
Mobil: 0179 75 969 25                      Mobil: 0151 418 36 774
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Nach langer schwerer Leidenszeit ist Eva am Samstag, 18.04.2026, zu Hause im Kreise ihrer Familie verstorben. Ihre schwere Krankheit (Bauchspeicheldrüsenkrebs) hatte uns schon sehr getroffen, noch mehr jetzt ihr Tod. Wir sind tieftraurig und fühlen mit ihrem Mann und ihrem Sohn; möge Gott ihnen neue Kraft und Zuversicht geben.

Eva, eine kluge Theologin und großartige Frau mit einem klaren Blick und der fachlich theologischen Einschätzung für das Machbare, kommt aus der Hamburger Maria 2.0 – Gruppe. Sie war sehr aktiv bei Maria 2.0 – Deutschland, u.a. bei den zahlreichen Zoom-Treffen, in der Arbeitsgruppe zur Erstellung der Thesen 2021, in der Arbeitsgruppe Menschenrechte (2023) und lange Zeit Miterstellerin der Maria 2.0 – Pressemeldungen.

Eva ist für uns alle ein großer Verlust; sie wird uns sehr fehlen. Wir denken an Eva und beten für sie und ihre Familie. Sie möge behütet sein, und es möge ihr gutgehen, in der Welt, in der sie nun ist; sie möge leben in Frieden.
Danke, liebe Eva für dein Mitwirken und Mittun!

Maria 2.0 - Deutschland

Maria 2.0 Deutschland

Katholische Reformkräfte am Ende der 6. Synodalversammlung

Stuttgart, den 31. Januar 2026

Wir bitten Doppelungen der Pressmitteilung zu entschuldigen.

Kath. Reformkräfte: "Ernüchternde Bilanz, bleibende Brisanz"

 Eine ernüchternde Bilanz ziehen Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Gemeindeinitiative, Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB), Maria 2.0, #OutInChurch, pro concilio und Wir sind Kirche am Ende der sechsten und letzten Synodalversammlung in Stuttgart. Bereits vor der Versammlung hatten acht katholische Reformkräfte ihre konkreten Erwartungen klar formuliert und waren in Stuttgart präsent.       

Nach den erschütternden Ergebnissen der MHG-Studie haben die deutschen Bischöfe in gemeinsamer Verantwortung mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken 2019 einen Synodalen Weg gestartet, der trotz aller Schwierigkeiten weltweit große Beachtung gefunden hat. Ausgehend von den Risikofaktoren sexualisierter und spiritueller Gewalt und Vertuschung laut der MHG-Studie sind die systemischen Ursachen Machtstrukturen, Priesterbild, Frauendiskriminierung und Sexuallehre intensiv bearbeitet worden, die allesamt auch Hindernisse für eine glaubwürdige Evangelisierung sind. Dies ist ein großer und bleibender Verdienst.       

Fortschritt trotz Blockaden 

Gleichzeitig ist festzuhalten, dass der Synodale Weg viele Erwartungen und Hoffnungen nicht erfüllt hat, nicht erfüllen konnte. Zu eng sind die derzeitigen kirchenrechtlichen Vorschriften, die eine wirksame Beteiligung des Kirchenvolkes an wesentlichen Entscheidungen noch unmöglich machen. Hinzu kommt das unverantwortliche Ausscheiden einzelner Bischöfe aus dem gesamten Prozess. Ein großes Problem aller bisherigen Ergebnisse des deutschen Synodalen Weges ist die laut jetzigem Kirchenrecht nach wie vor bestehende Letztverantwortung der Bischöfe, besonders auch im Bereich der Finanzen.                

Der Synodale Weg hat in den Synodalversammlungen und Synodalforen theologisch und pastoral gute Grund- und Handlungstexte beschlossen, diese müssen jetzt aber auch zeitnah und konsequent umgesetzt werden. Wir freuen uns darüber, dass diese Texte, insbesondere zu den Fragen der Geschlechtergerechtigkeit, Christ*innen in der ganzen Welt ermutigen, auch bei sich aktiv Reformen anzugehen. Allerdings wurde auch deutlich, dass die hart errungenen Beschlüsse des Synodalen Weges im Vatikan bislang noch zu wenig Anerkennung fanden. Deshalb bedarf es dringend weiterer produktiver Dialoge.           

Die Vorstellung des Monitorings der Beschlüsse hat gezeigt: Es braucht mehr Transparenz, wo noch eine Umsetzung aussteht. Hier rufen wir die Diözesanbischöfe dazu auf, die Erkenntnisse aus ihren Diözesen zu veröffentlichen. Dies war bisher im Monitoring nicht gegeben. Nur so können die Gläubigen aber eine konsequente Umsetzung vor Ort einfordern. Es bleibt weiterhin eine Herausforderung, sichere Orte für alle Menschen, aber insbesondere Frauen, Kinder, Jugendliche und queere Menschen zu schaffen.               

Gelernte Synodalität weiterleben  

Und dennoch blicken wir in Dankbarkeit auf diejenigen, die den Geist der Synodalität und Reform in den letzten sechs Jahren mitgetragen und gelebt haben. Dies waren vor allem die Lai*innen, aber auch einige der Bischöfe. Hier erwarten wir, dass sich zukünftig alle Teilnehmenden aktiv an den synodalen Beratungen beteiligen. Die heute verabschiedete offizielle Abschlusserklärung fasst in notwendiger Offenheit zusammen, was der Synodale Weg in Deutschland angestoßen und bewegt hat, aber auch woran weiterhin intensiv gearbeitet werden muss, damit unsere Kirche wieder glaubwürdiger und relevant für die Menschen werden kann.  


Neuwahl DBK-Vorsitz

Von den deutschen Bischöfen erwarten wir, dass sie nach dem sehr zu bedauernden Verzicht von Bischof Dr. Georg Bätzing in einem Monat einen neuen Vorsitzenden wählen, der sich mit gleicher Kompetenz und Konsequenz für die Umsetzung der Reformen einsetzt, die der Synodale Weg bislang erarbeitet hat. Laut Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung 2023 halten 96 Prozent der deutschen Katholik*innen Reformen für dringen geboten. 

Wir sind froh, dass der Synodale Weg in der Synodalkonferenz, deren Satzung noch von der DBK und von Rom genehmigt werden muss, weitergeht. Hierbei darf es jetzt nicht mehr zu neuen Problemen und Verzögerungen kommen. Hinter schon gegangene Schritte hin zu mehr Synodalität gibt es kein Zurück mehr. Das gilt für alle Bistümer. Die Kirche hat nur eine Zukunft, wenn sie ernsthaft alle beteiligt, Vielfalt unterstützt und als Gewinn versteht. Wir rufen alle Katholik*innen dazu auf, die Umsetzung mitzutragen und in ihren Gemeinden und Bistümern einzufordern. 

 

Pressekontakte:

  • Altfrid Norpoth, für Maria 2.0
    Tel: 0151 4183 6774, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Hannah Ratermann (Pressereferentin des KDFB) 
    Tel: 0221 86092-24, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Martin Schockenhoff, Leitungsteam pro concilio
    Tel: 0173 3248913, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Rainer Teuber (Pressesprecher #OutInChurch e.V.)
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Christian Toussaint (Pressesprecher des BDKJ-Bundesvorstandes) 
    Tel: 0176 17956099, E.Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Paul-G. Ulbrich,org
    Tel: 0157 88455612, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Christian Weisner (Wir sind Kirche-Bundesteam)
    Tel: 0172 5184082, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

                                                                                                                                                         

Maria 2.0 Deutschland ist der Zusammenschluss von über 100 Ortsgruppen der Bewegung Maria 2.0.
Seit 2019 setzen sich engagierte Christinnen und Christen verschiedener Altersgruppen und sexueller Orientierungen für die Überwindung von Machtmissbrauch und für tiefgreifende Reformen in der römisch-katholischen Kirche ein, für eine Kirche in der Nachfolge Jesu.

und Pressmappe

"Nichts mehr auf die lange Bank schieben"

Gemeinsame Pressemitteilung der Reformkräfte zur 6. Synodalversammlung

Stuttgart, 27. Januar 2026. Gemeinsam die Synodalen an die nötigen konkreten Umsetzungen von Beschlüssen erinnern und diese einfordern – das möchten die katholischen Reformkräfte zur 6. und letzten Synodalversammlung vom 29. bis 31. Januar 2026 in Stuttgart.

Acht Reformgruppen haben sich heute, am 27. Januar, im Rahmen eines Pressegesprächs den Fragen der Journalist*innen und Medienschaffenden gestellt. Ihnen allen ist wichtig: Der synodale Prozess in Deutschland muss weitergehen, ein Stillstand ist nicht hinnehmbar. Reformen dürfen nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden.

Das gemeinsame Auftreten von verschiedenen katholischen Verbänden und Organisationen zeigt einmal mehr, welch hoher Bedeutung der Synodalversammlung beigemessen wird. Alle Reformgruppen werden am Donnerstag, 29. Januar, ab 11:30 Uhr am Maritim-Hotel in Stuttgart sein und eine gemeinsame Aktion durchführen. Sie möchten mit den Synodalen ins Gespräch kommen und sie ermutigen, für eine konkrete Umsetzung der Ergebnisse des Synodalen Wegs und für eine synodale Kirche einzutreten. Die acht Reformgruppen stehen auch vor Ort für Interviews zur Verfügung.

Zitate aus dem Pressegespräch

  •        Christian Weisner , Dachau, Bundesteam KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche
    „Wir Reformkräfte sprechen für die große Mehrheit der Katholikinnen und Katholiken in Deutschland. Der deutsche Synodale Weg ist kein Sonderweg. Allerdings hat der vatikanische Eingriff in die Satzung der künftigen Synodalkonferenz deutlich gemacht, dass verbindliche Synodalität innerhalb des bestehenden hierarchischen Kirchenrechts kaum möglich ist.“
  •        Ulrike Göken-Huismann , Düsseldorf, stv. Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e. V. und Mitglied des Synodalen Weges
    „Die kfd appelliert an die Verantwortlichen in der katholischen Kirche in Deutschland, die Umsetzung der Grund- und Handlungstexte nicht auf die lange Bank zu schieben. Klare konkrete Schritte sind dringend nötig. Wir erwarten den Einsatz der 6. Synodalversammlung für die Zulassung zu allen Diensten und Ämtern für Frauen.“
  •        Dorothee Sandherr-Klemp , Köln, Geistliche Beirätin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB)
    „Gerade in einer Zeit der entfesselten politischen Machtspiele und des Machtmissbrauchs, in einer Hoch-Zeit der vermeintlich starken Männer und selbsternannten Führer, die das Recht des Stärkeren einfordern, brauchen wir dringend das jesuanische ‚Bei euch aber soll es nicht so sein‘: Genau dafür steht der Synodale Weg!“
  •         Katharina Hubrich, Osnabrück, seit Beginn engagiert bei Maria 2.0
    „Besonders zwei Punkte liegen uns am Herzen:
    - Der Umgang mit Überlebenden sexualisierter Gewalt muss entbürokratisiert und von großzügigen Entschädigungen geprägt sein. 
    -  Was wäre es für ein Zeichen für die Situation von Frauen weltweit, wenn die katholische Kirche die Rechte von Frauen denen der Männer gleichstellen würde!“
  •        Rainer Teuber, Essen, Mitorganisator und Sprecher, #OutInChurch e.V.
    „Es kommt also nun einerseits auf die Verantwortlichen in den Bistümern an. Andererseits sind alle gefordert, denen an einer diskriminierungsfreien Kirche gelegen ist, denn Kulturwandel erfordert ein zusammenwirken von vielen Menschen auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Wirkungskreisen.“
  •        Volker Andres, Düsseldorf, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
    „Wir möchten die großartige Arbeit der jungen Synodalen, der ‚15 unter 30‘ und vielen damit solidarisierten Synodalen loben und uns bei diesen Menschen bedanken. Sie bereicherten die Arbeit des Synodalen Weges immens, und spendeten damit gleichzeitig vielen Menschen Hoffnung und Mut, dass diese Kirche auch ein Ort für sie sein möchte und eine gute Zukunft hat. Sie haben gezeigt, wie wertvoll junge Stimmen für die Prozesse der Kirche sind.“
  •        Paul-G. Ulbrich, München, Sprechendenteam Gemeindeinitiative.org
    „Kirche muss zukünftig in enger Orientierung an Jesu Handeln wieder von den Menschen und ihren Bedürfnissen her gestaltet werden. Das Kleben an einem männerbündisch-hierarchisch-absolutistischen Klerikalsystem, das eine Zweiklassenkirche schuf, ist geschichtlich gewachsen und somit veränderbar.“
  •        Dr. Martin Schockenhoff, Stuttgart, Leitungsteam pro concilio
    „Reformen müssen in den Kirchengemeinden ankommen und sich dort auswirken. Ohne Reformen können örtliche Kirchengemeinden als Glaubensgemeinschaften nicht überleben. In Anlehnung an Karl Rahner: Sie werden reformiert sein, oder sie werden nicht mehr sein.“

    Die Pressemappe mit den Statements der Reformkräfte finden Sie hier

Gemeinsame Aktion zum Beginn der 6. Synodalversammlung
am Donnerstag, 29. Januar 2026 in Stuttgart

Wir möchten auch darauf hinweisen, dass alle Reformkräfte am 29. Januar 2026 ab 11:30 Uhr vor Ort in Stuttgart sind und eine gemeinsame Aktion durchführen. Alle Gruppen stehen für Interviews zur Verfügung.

Pressekontakt:

Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. 
Barbara Stöckmann (Pressereferentin der kfd)
Tel.: 0211 44992-25, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Katholischer Deutscher Frauenbund e.V. (KDFB) 
Hannah Ratermann (Pressereferentin des KDFB) 
Tel: 0221 86092-24, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche 
Christian Weisner ( Wir sind Kirche-Bundesteam)
Tel: 0172 5184082, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.   
(vom 28. bis 31. Januar 2026 in Stuttgart vor Ort)

Maria 2.0 Deutschland
Altfrid Norpoth
Tel: 0151 41836774, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

Die katholischen Reformkräfte laden ein:

Online-Pressegespräch zur 6. Synodalversammlung
am Dienstag, 27. Januar 2026, 11 Uhr per ZOOM

Zwei Tage vor Beginn der sechsten Vollversammlung des Synodalen Weges der katholischen Kirche in Deutschland, die vom 29. bis 31.Januar in Stuttgart tagt, laden die Reformgruppen kfd, KDFB, Wir sind Kirche, Maria 2.0, BDKJ, pro concilio, Gemeindeinitiative.org gemeinsam zum Online-Pressegespräch ein.

Folgende Teilnehmende geben ihre Einschätzungen und beantworten Ihre Fragen:

  • Christian Weisner, Dachau, Mitinitiator des KirchenVolksBegehrens Wir sind Kirche 1995 in Deutschland und Mitbegründer von Wir sind Kirche International
  • Ulrike Göken-Huismann, Düsseldorf, stv. Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e. V. und Mitglied des Synodalen Weges
  • Dorothee Sandherr-Klemp, Köln, Geistliche Beirätin des KDFB
  • Martin Schockenhoff, Stuttgart, Leitungsteam pro concilio
  • Paul-G. Ulbrich, München, Sprechendenteam Gemeindeinitiative.org
  • Volker Andres, Düsseldorf, Bundesvorsitzender des BDKJ
  • Rainer Teuber, Essen, Mitorganisator und Sprecher, #OutInChurch e.V.
  • Katharina Hubrich, Osnabrück, seit Beginn engagiert bei Maria 2.0

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum Dienstag, 27. Januar, 09:00 Uhr unter: https://eveeno.com/348541782

 Der Zugangslink wird Ihnen kurzfristig zugeschickt.  Die Pressemappe erhalten Sie mit Beginn des Pressegesprächs.

Wir möchten auch darauf hinweisen, dass alle Reformkräfte am 29. Januar vor Ort in Stuttgart sind und eine gemeinsame Aktion durchführen. Alle Gruppen stehen für Interviews zur Verfügung.

 Pressekontakt:

Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. 
Barbara Stöckmann (Pressereferentin der kfd)
Tel.: 0211 44992-25, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

(am 29. Januar 2026 in Stuttgart vor Ort)
Katholischer Deutscher Frauenbund e.V. (KDFB)
Hannah Ratermann (Pressereferentin des KDFB)
Tel: 0221 86092-24, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche 
Christian Weisner (Wir sind Kirche Bundesteam)
Tel: 0172 5184082, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.   

(auch während der Synodalversammlung vom 28. bis 31. Januar 2026 in Stuttgart vor Ort)

 

Anlässlich des 75ten Jahrestages des Hamburger Verfassungsschutzes wurden 75 Personen des öffentlichen Lebens angefragt, ein persönliches Statement zu geben zu "Unsere Demokratie ist schützenswert, weil..." Auch wir von Maria 2.0 Hamburg waren angefragt 
und schön, dass auch Maria 2.0 mit dabei ist.

Die Aktion startete am 1.8. auf der Homepage des Hamburger Verfassungsschutzes: 

https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-inneres-und-sport/75jahre-verfassungsschutz-1061086

in sozialen Medien und mit Plakaten im öffentlichen Bereich

Am 8. September wird eine Ausstellung mit den Statements im Rathaus eröffnet

Am 16. September sind die 75 Personen zum Senatsempfang geladen.

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