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Maria 2.0 Deutschland

Katholische Reformkräfte am Ende der 6. Synodalversammlung

Stuttgart, den 31. Januar 2026

Wir bitten Doppelungen der Pressmitteilung zu entschuldigen.

Kath. Reformkräfte: "Ernüchternde Bilanz, bleibende Brisanz"

 Eine ernüchternde Bilanz ziehen Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Gemeindeinitiative, Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB), Maria 2.0, #OutInChurch, pro concilio und Wir sind Kirche am Ende der sechsten und letzten Synodalversammlung in Stuttgart. Bereits vor der Versammlung hatten acht katholische Reformkräfte ihre konkreten Erwartungen klar formuliert und waren in Stuttgart präsent.       

Nach den erschütternden Ergebnissen der MHG-Studie haben die deutschen Bischöfe in gemeinsamer Verantwortung mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken 2019 einen Synodalen Weg gestartet, der trotz aller Schwierigkeiten weltweit große Beachtung gefunden hat. Ausgehend von den Risikofaktoren sexualisierter und spiritueller Gewalt und Vertuschung laut der MHG-Studie sind die systemischen Ursachen Machtstrukturen, Priesterbild, Frauendiskriminierung und Sexuallehre intensiv bearbeitet worden, die allesamt auch Hindernisse für eine glaubwürdige Evangelisierung sind. Dies ist ein großer und bleibender Verdienst.       

Fortschritt trotz Blockaden 

Gleichzeitig ist festzuhalten, dass der Synodale Weg viele Erwartungen und Hoffnungen nicht erfüllt hat, nicht erfüllen konnte. Zu eng sind die derzeitigen kirchenrechtlichen Vorschriften, die eine wirksame Beteiligung des Kirchenvolkes an wesentlichen Entscheidungen noch unmöglich machen. Hinzu kommt das unverantwortliche Ausscheiden einzelner Bischöfe aus dem gesamten Prozess. Ein großes Problem aller bisherigen Ergebnisse des deutschen Synodalen Weges ist die laut jetzigem Kirchenrecht nach wie vor bestehende Letztverantwortung der Bischöfe, besonders auch im Bereich der Finanzen.                

Der Synodale Weg hat in den Synodalversammlungen und Synodalforen theologisch und pastoral gute Grund- und Handlungstexte beschlossen, diese müssen jetzt aber auch zeitnah und konsequent umgesetzt werden. Wir freuen uns darüber, dass diese Texte, insbesondere zu den Fragen der Geschlechtergerechtigkeit, Christ*innen in der ganzen Welt ermutigen, auch bei sich aktiv Reformen anzugehen. Allerdings wurde auch deutlich, dass die hart errungenen Beschlüsse des Synodalen Weges im Vatikan bislang noch zu wenig Anerkennung fanden. Deshalb bedarf es dringend weiterer produktiver Dialoge.           

Die Vorstellung des Monitorings der Beschlüsse hat gezeigt: Es braucht mehr Transparenz, wo noch eine Umsetzung aussteht. Hier rufen wir die Diözesanbischöfe dazu auf, die Erkenntnisse aus ihren Diözesen zu veröffentlichen. Dies war bisher im Monitoring nicht gegeben. Nur so können die Gläubigen aber eine konsequente Umsetzung vor Ort einfordern. Es bleibt weiterhin eine Herausforderung, sichere Orte für alle Menschen, aber insbesondere Frauen, Kinder, Jugendliche und queere Menschen zu schaffen.               

Gelernte Synodalität weiterleben  

Und dennoch blicken wir in Dankbarkeit auf diejenigen, die den Geist der Synodalität und Reform in den letzten sechs Jahren mitgetragen und gelebt haben. Dies waren vor allem die Lai*innen, aber auch einige der Bischöfe. Hier erwarten wir, dass sich zukünftig alle Teilnehmenden aktiv an den synodalen Beratungen beteiligen. Die heute verabschiedete offizielle Abschlusserklärung fasst in notwendiger Offenheit zusammen, was der Synodale Weg in Deutschland angestoßen und bewegt hat, aber auch woran weiterhin intensiv gearbeitet werden muss, damit unsere Kirche wieder glaubwürdiger und relevant für die Menschen werden kann.  


Neuwahl DBK-Vorsitz

Von den deutschen Bischöfen erwarten wir, dass sie nach dem sehr zu bedauernden Verzicht von Bischof Dr. Georg Bätzing in einem Monat einen neuen Vorsitzenden wählen, der sich mit gleicher Kompetenz und Konsequenz für die Umsetzung der Reformen einsetzt, die der Synodale Weg bislang erarbeitet hat. Laut Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung 2023 halten 96 Prozent der deutschen Katholik*innen Reformen für dringen geboten. 

Wir sind froh, dass der Synodale Weg in der Synodalkonferenz, deren Satzung noch von der DBK und von Rom genehmigt werden muss, weitergeht. Hierbei darf es jetzt nicht mehr zu neuen Problemen und Verzögerungen kommen. Hinter schon gegangene Schritte hin zu mehr Synodalität gibt es kein Zurück mehr. Das gilt für alle Bistümer. Die Kirche hat nur eine Zukunft, wenn sie ernsthaft alle beteiligt, Vielfalt unterstützt und als Gewinn versteht. Wir rufen alle Katholik*innen dazu auf, die Umsetzung mitzutragen und in ihren Gemeinden und Bistümern einzufordern. 

 

Pressekontakte:

  • Altfrid Norpoth, für Maria 2.0
    Tel: 0151 4183 6774, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Hannah Ratermann (Pressereferentin des KDFB) 
    Tel: 0221 86092-24, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Martin Schockenhoff, Leitungsteam pro concilio
    Tel: 0173 3248913, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Rainer Teuber (Pressesprecher #OutInChurch e.V.)
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Christian Toussaint (Pressesprecher des BDKJ-Bundesvorstandes) 
    Tel: 0176 17956099, E.Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Paul-G. Ulbrich,org
    Tel: 0157 88455612, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

  • Christian Weisner (Wir sind Kirche-Bundesteam)
    Tel: 0172 5184082, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

                                                                                                                                                         

Maria 2.0 Deutschland ist der Zusammenschluss von über 100 Ortsgruppen der Bewegung Maria 2.0.
Seit 2019 setzen sich engagierte Christinnen und Christen verschiedener Altersgruppen und sexueller Orientierungen für die Überwindung von Machtmissbrauch und für tiefgreifende Reformen in der römisch-katholischen Kirche ein, für eine Kirche in der Nachfolge Jesu.

Susanne Schneider | Missionarinnen Christi

Liebe Interessierte,

Ohne Rücksicht auf die Themen, Inhalte und Formate sind die einzelnen Einladungen heute in chronologischer Reihenfolge aufgelistet: 

2026-02-03 --Sr. Philippa Rath spricht zum Thema: der Synodale Weg und die Frauenfrage. Flyer: 2026_2_3 Für eine geschlechtergerechte Kirche...
2026_2_3_Für eine geschlechtergerechte Kirche – Der synodale Weg und die Frauenfrage 
Ignatianisches_Forum_2026

2026-02-08 - Am Sonntag, den 08. Februar findet in St. Michael ein Gottesdienst anlässlich des Weltgebetstags gegen Frauenhandel statt.
Gottesdienst anlässlich des Weltgebetstags gegen Menschenhandel am Sonntag

2026-03-07: Zum Internationalen Frauentag: Tanz und indisches Essen
2026 Internationaler Frauentag -Tanz und indisches Essen

2026-03-10 Unter dem Titel "Ich habe den Herrn gesehen!" findet eine Online-Veranstaltung der Reihe "Bibel und Politik" statt. 
Flyer_Onlinereihe_Bibel_und_Politik_2026-03-10_digital

2026-03-14 Das interreligiöse Forum veranstaltet unter dem Titel: "Der Duft des Göttlichen" einen indischen Abend mit Buchlesung und indischem Tanz und indischem Abendessen. Anmeldung dazu unter:  https://www.keb-muenchen.de/veranstaltung/14237_der-duft-des-goettlichen-leben-zwischen-indien-und-europa.

2026-03-26 - Interreligiöser Frauendialog mit Hiltrud Schönheit, Gönül Yerli und Gabriela Schneider - https://frau-kunst-politik.de/veranstaltung/interreligioeser-frauendialog-2/

2026-04-18 - Kongress mit dem Titel: Handeln jetzt - zu planetaren Grenzen und unserer globalen Verantwortung: https://www.bildungswerk-kdfb-bayern.de/besondere-angebote/details/6541-handeln-jetztkongress-zu-planetaren-grenzen-und-unserer-globalen-verantwortung/

Die Missionsbenediktinerinnen in Tutzing laden viermal im Jahr zu einem Frauengottesdienst ein.
2026_Frauen-GD_Tutzing

 

Jahresflyer sind: 
Ignatianisches Forum
Infokarte Frauengottesdienste 2026

 

Ein besonderer Hinweis: 

Die Frauenseelsorge München startet eine Initiative zur Würdigung der Apostelin Maria Magdalena. Siehe: https://frauenseelsorge-muenchen.de/maria-magdalena-apostelin-osterzeugin

 

Die Einladungen dürfen gern weiter verbreitet werden.

Ich schließe mit einer Stelle aus dem Lukasevangelium (Bibel in gerechter Sprache) vom morgigen Fest: 

Hanna war eine Prophetin, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war sehr alt. Als junge Frau war sie sieben Jahre verheiratet gewesen, danach blieb sie Witwe bis ins hohe Alter von 84 Jahren. Sie ging nicht vom Tempel fort, sondern tat kultischen Dienst mit Fasten und Beten, Tag und Nacht. Und genau zu dieser Stunde stand sie da, pries Gott und sprach darüber zu allen, die die Befreiung Jerusalems erwarteten. 

 

Herzliche Grüße, 
Sr. Susanne Schneider MC
Missionarin Christi
mobil: +49 (0)151-20474773
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Susanne Schneider | Missionarinnen Christi

ofmw.de

und Pressmappe

"Nichts mehr auf die lange Bank schieben"

Gemeinsame Pressemitteilung der Reformkräfte zur 6. Synodalversammlung

Stuttgart, 27. Januar 2026. Gemeinsam die Synodalen an die nötigen konkreten Umsetzungen von Beschlüssen erinnern und diese einfordern – das möchten die katholischen Reformkräfte zur 6. und letzten Synodalversammlung vom 29. bis 31. Januar 2026 in Stuttgart.

Acht Reformgruppen haben sich heute, am 27. Januar, im Rahmen eines Pressegesprächs den Fragen der Journalist*innen und Medienschaffenden gestellt. Ihnen allen ist wichtig: Der synodale Prozess in Deutschland muss weitergehen, ein Stillstand ist nicht hinnehmbar. Reformen dürfen nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden.

Das gemeinsame Auftreten von verschiedenen katholischen Verbänden und Organisationen zeigt einmal mehr, welch hoher Bedeutung der Synodalversammlung beigemessen wird. Alle Reformgruppen werden am Donnerstag, 29. Januar, ab 11:30 Uhr am Maritim-Hotel in Stuttgart sein und eine gemeinsame Aktion durchführen. Sie möchten mit den Synodalen ins Gespräch kommen und sie ermutigen, für eine konkrete Umsetzung der Ergebnisse des Synodalen Wegs und für eine synodale Kirche einzutreten. Die acht Reformgruppen stehen auch vor Ort für Interviews zur Verfügung.

Zitate aus dem Pressegespräch

  •        Christian Weisner , Dachau, Bundesteam KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche
    „Wir Reformkräfte sprechen für die große Mehrheit der Katholikinnen und Katholiken in Deutschland. Der deutsche Synodale Weg ist kein Sonderweg. Allerdings hat der vatikanische Eingriff in die Satzung der künftigen Synodalkonferenz deutlich gemacht, dass verbindliche Synodalität innerhalb des bestehenden hierarchischen Kirchenrechts kaum möglich ist.“
  •        Ulrike Göken-Huismann , Düsseldorf, stv. Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e. V. und Mitglied des Synodalen Weges
    „Die kfd appelliert an die Verantwortlichen in der katholischen Kirche in Deutschland, die Umsetzung der Grund- und Handlungstexte nicht auf die lange Bank zu schieben. Klare konkrete Schritte sind dringend nötig. Wir erwarten den Einsatz der 6. Synodalversammlung für die Zulassung zu allen Diensten und Ämtern für Frauen.“
  •        Dorothee Sandherr-Klemp , Köln, Geistliche Beirätin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB)
    „Gerade in einer Zeit der entfesselten politischen Machtspiele und des Machtmissbrauchs, in einer Hoch-Zeit der vermeintlich starken Männer und selbsternannten Führer, die das Recht des Stärkeren einfordern, brauchen wir dringend das jesuanische ‚Bei euch aber soll es nicht so sein‘: Genau dafür steht der Synodale Weg!“
  •         Katharina Hubrich, Osnabrück, seit Beginn engagiert bei Maria 2.0
    „Besonders zwei Punkte liegen uns am Herzen:
    - Der Umgang mit Überlebenden sexualisierter Gewalt muss entbürokratisiert und von großzügigen Entschädigungen geprägt sein. 
    -  Was wäre es für ein Zeichen für die Situation von Frauen weltweit, wenn die katholische Kirche die Rechte von Frauen denen der Männer gleichstellen würde!“
  •        Rainer Teuber, Essen, Mitorganisator und Sprecher, #OutInChurch e.V.
    „Es kommt also nun einerseits auf die Verantwortlichen in den Bistümern an. Andererseits sind alle gefordert, denen an einer diskriminierungsfreien Kirche gelegen ist, denn Kulturwandel erfordert ein zusammenwirken von vielen Menschen auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Wirkungskreisen.“
  •        Volker Andres, Düsseldorf, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
    „Wir möchten die großartige Arbeit der jungen Synodalen, der ‚15 unter 30‘ und vielen damit solidarisierten Synodalen loben und uns bei diesen Menschen bedanken. Sie bereicherten die Arbeit des Synodalen Weges immens, und spendeten damit gleichzeitig vielen Menschen Hoffnung und Mut, dass diese Kirche auch ein Ort für sie sein möchte und eine gute Zukunft hat. Sie haben gezeigt, wie wertvoll junge Stimmen für die Prozesse der Kirche sind.“
  •        Paul-G. Ulbrich, München, Sprechendenteam Gemeindeinitiative.org
    „Kirche muss zukünftig in enger Orientierung an Jesu Handeln wieder von den Menschen und ihren Bedürfnissen her gestaltet werden. Das Kleben an einem männerbündisch-hierarchisch-absolutistischen Klerikalsystem, das eine Zweiklassenkirche schuf, ist geschichtlich gewachsen und somit veränderbar.“
  •        Dr. Martin Schockenhoff, Stuttgart, Leitungsteam pro concilio
    „Reformen müssen in den Kirchengemeinden ankommen und sich dort auswirken. Ohne Reformen können örtliche Kirchengemeinden als Glaubensgemeinschaften nicht überleben. In Anlehnung an Karl Rahner: Sie werden reformiert sein, oder sie werden nicht mehr sein.“

    Die Pressemappe mit den Statements der Reformkräfte finden Sie hier

Gemeinsame Aktion zum Beginn der 6. Synodalversammlung
am Donnerstag, 29. Januar 2026 in Stuttgart

Wir möchten auch darauf hinweisen, dass alle Reformkräfte am 29. Januar 2026 ab 11:30 Uhr vor Ort in Stuttgart sind und eine gemeinsame Aktion durchführen. Alle Gruppen stehen für Interviews zur Verfügung.

Pressekontakt:

Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. 
Barbara Stöckmann (Pressereferentin der kfd)
Tel.: 0211 44992-25, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Katholischer Deutscher Frauenbund e.V. (KDFB) 
Hannah Ratermann (Pressereferentin des KDFB) 
Tel: 0221 86092-24, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche 
Christian Weisner ( Wir sind Kirche-Bundesteam)
Tel: 0172 5184082, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.   
(vom 28. bis 31. Januar 2026 in Stuttgart vor Ort)

Maria 2.0 Deutschland
Altfrid Norpoth
Tel: 0151 41836774, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

Die katholischen Reformkräfte laden ein:

Online-Pressegespräch zur 6. Synodalversammlung
am Dienstag, 27. Januar 2026, 11 Uhr per ZOOM

Zwei Tage vor Beginn der sechsten Vollversammlung des Synodalen Weges der katholischen Kirche in Deutschland, die vom 29. bis 31.Januar in Stuttgart tagt, laden die Reformgruppen kfd, KDFB, Wir sind Kirche, Maria 2.0, BDKJ, pro concilio, Gemeindeinitiative.org gemeinsam zum Online-Pressegespräch ein.

Folgende Teilnehmende geben ihre Einschätzungen und beantworten Ihre Fragen:

  • Christian Weisner, Dachau, Mitinitiator des KirchenVolksBegehrens Wir sind Kirche 1995 in Deutschland und Mitbegründer von Wir sind Kirche International
  • Ulrike Göken-Huismann, Düsseldorf, stv. Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e. V. und Mitglied des Synodalen Weges
  • Dorothee Sandherr-Klemp, Köln, Geistliche Beirätin des KDFB
  • Martin Schockenhoff, Stuttgart, Leitungsteam pro concilio
  • Paul-G. Ulbrich, München, Sprechendenteam Gemeindeinitiative.org
  • Volker Andres, Düsseldorf, Bundesvorsitzender des BDKJ
  • Rainer Teuber, Essen, Mitorganisator und Sprecher, #OutInChurch e.V.
  • Katharina Hubrich, Osnabrück, seit Beginn engagiert bei Maria 2.0

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum Dienstag, 27. Januar, 09:00 Uhr unter: https://eveeno.com/348541782

 Der Zugangslink wird Ihnen kurzfristig zugeschickt.  Die Pressemappe erhalten Sie mit Beginn des Pressegesprächs.

Wir möchten auch darauf hinweisen, dass alle Reformkräfte am 29. Januar vor Ort in Stuttgart sind und eine gemeinsame Aktion durchführen. Alle Gruppen stehen für Interviews zur Verfügung.

 Pressekontakt:

Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. 
Barbara Stöckmann (Pressereferentin der kfd)
Tel.: 0211 44992-25, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

(am 29. Januar 2026 in Stuttgart vor Ort)
Katholischer Deutscher Frauenbund e.V. (KDFB)
Hannah Ratermann (Pressereferentin des KDFB)
Tel: 0221 86092-24, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche 
Christian Weisner (Wir sind Kirche Bundesteam)
Tel: 0172 5184082, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.   

(auch während der Synodalversammlung vom 28. bis 31. Januar 2026 in Stuttgart vor Ort)

 

Nachdem bei der Bischofsweihe vor fast einem Jahr ein Gesprächsgutschein von Maria 2.0-Frauen aus der Diözese überreicht wurde, fand nun dieses Treffen statt.
Bei der Vorstellungsrunde sprachen auch alle von ihrer Motivation sich zu engagieren – die Antworten waren unterschiedlich, aber doch sehr ähnlich. Eine meinte: „Als junge Frau
bekam ich von Bischof Leiprecht die Beauftragung zur Kommunionhelferin. Ihn habe ich gefragt, wann es in der kath. Kirche Priesterinnen gibt. Er sagte, ‚dass er das nicht mehr erleben werde – aber gewiss sie!‘ Aber nun bin ich selbst eine alte Frau – und nun frage ich Sie!“

Im Gespräch wurde deutlich gemacht, dass immer mehr Menschen – vor allem auch (junge) Frauen- der Kirche den Rücken kehren, weil sie nicht mehr an Veränderungen, Verbesserungen glauben! Deshalb wurde dem Bischof auch ans Herz gelegt, sich in der deutschen Bischofskonferenz nicht von den konservativen Bischöfen beeinflussen zu lassen und in unserer Diözese z.B. bei der Taufbeauftragung von LaientheologInnen weiterzugehen oder auch die Eheassistenz anzudenken.

Ein Zeichen, dass es ihm wirklich wichtig ist, Frauen ernst zu nehmen, könnte z.B. auch sein, bei Eucharistiefeiern Frauen das Evangelium verkünden zu lassen.

Als Erinnerung an dieses Gespräch erhielt der Bischof einen Adventskalender, damit er an jedem Tag im Advent sich mit kirchlichen Frauenfragen beschäftigen kann sowie einen Schuhabstreifer für die Tür zu seinem Büro mit dem Aufdruck „Eintreten für Gleichberechtigung“.

Es war ein offenes und wertschätzendes Gespräch, ein intensiver Austausch, bei dem der Bischof betonte, dass die Kirche sich weiterentwickeln müsse, Vielfalt wichtig sei, auch die kritische Stimme von Maria 2.0.

Anlässlich des 75ten Jahrestages des Hamburger Verfassungsschutzes wurden 75 Personen des öffentlichen Lebens angefragt, ein persönliches Statement zu geben zu "Unsere Demokratie ist schützenswert, weil..." Auch wir von Maria 2.0 Hamburg waren angefragt 
und schön, dass auch Maria 2.0 mit dabei ist.

Die Aktion startete am 1.8. auf der Homepage des Hamburger Verfassungsschutzes: 

https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-inneres-und-sport/75jahre-verfassungsschutz-1061086

in sozialen Medien und mit Plakaten im öffentlichen Bereich

Am 8. September wird eine Ausstellung mit den Statements im Rathaus eröffnet

Am 16. September sind die 75 Personen zum Senatsempfang geladen.

Frauen predigen in Eucharistiefeiern

- kfd-Liste der Predigerinnen

- Maria Ruby predigte am Mittwoch, den 14. Mai während der Abendmesse in der Leipziger Propsteikirche. Danach lud die kfd-Gruppe noch zum Treffen ein.

- Ma Adler predigte am 11.5.25 in der Heiligen Messe 10:30 in St. Marien, Leer Ostfriesland.
hier der Predigttext (im Rahmen ihres Gottesdienstes)

- Elisabeth Hartmann-Kulla predigte in Wattenscheid

- Junia-Predigerinnentag in Mömlingen mit Edeltraud Hann. Pfarrer Rettinger schaut zwar etwas skeptisch aber immerhin hat er es "erlaubt". Positive Rückmeldungen der Gottesdienstbesucher*innen bei mir. Die Kritiker werden sich dann beim Pfarrer melden.

- "Frauen, traut euch auf die Kanzel!"
Unter diesem Motto lud die kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) zum fünften Mal ein, am Predigerinnentag teilzunehmen. Noch immer ist es Frauen (und Männern), die nicht geweiht sind, untersagt, in einer Eucharistiefeier das Evangelium auszulegen. Mit der Einrichtung des Predigerinnentags lädt die kfd auch Mitglieder anderer Verbände und Reformbewegungen wie Maria 2.0 dazu ein, auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen. In der Zeit vom 29.April (Tag der Diakonin) bis 17. Mai (Gedenktag der Apostelin Junia) haben bundesweit ca. 200 Predigten stattgefunden. Im Bistum Essen waren es 30 Frauen, die sich "auf die Kanzel trauten". Darunter waren zwei engagierte Vertreterinnen von Maria 2.0: Petra Focks predigte in St. Elisabeth, Essen-Frohnhausen und Elisabeth Hartmann-Kulla in St. Joseph, Bochum-Wattenscheid.
Beide Predigerinnen erhielten viel Zuspruch und positive Rückmeldungen für ihren Einsatz.

- "Frauenpredigt-tag" im Bistum Bamberg 
https://dioezesanrat-bamberg.de/aktuelles/frauen-verkuenden-gottes-wort    
Letztes Jahr kam mit dem Schreiben vom Diözesanrat auch ein Brief vom Bischof, in dem die "Rechtslage" nochmal deutlich gemacht wurde. In unserer Pfarrei predigen die Gemeindereferentinnen bei passenden Gelegenheiten selbstverständlich auch in der Eucharistiefeier, aber an diesem Tag lassen sie den Wort-Gottes-Feier-Beauftragten den Vortritt (um eventuellen späteren Ärger vorzubeugen)

- Predigt von Ma Adler "Da waren ein paar Frauen" anlässlich ihres Besuches bei Maria 2.0 Wien vor ein paar Jahren geschrieben und ein bisschen aktualisiert. 

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